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17-02-2019 21:15

Wit haalt rood in

Ernst Büscher van het Duitse Wijninstituut verwacht dat Duitsers aan het eind van dit jaar meer witte dan rode wijn hebben geconsumeerd. Ze hebben daarbij een voorkeur voor Bourgondische rassen. Vorig jaar was de afstand tussen rood en wit al klein: 47 tegen 46%. De Rhein-Neckar-Zeitung meldt:

 

 

‘Deutsche Weinverbraucher trinken immer noch einen Ticken mehr Rot. Aber der Trend geht eindeutig zum Weißwein. In Zahlen heißt das: Während der Rosé mit 9 Prozent sehr stabil ist, lag der Konsum 2017 von Rotwein bei 47 Prozent, der von Weißwein bei 46 Prozent. Vor zehn Jahren war das Verhältnis noch 53 zu 38 Prozent. Ich rechne damit, dass Ende 2018 der Weiße den Roten überholt hat. Sagt Ernst Büscher, Sprecher des Deutschen Weininstituts.

 

Die Erklärung dafür?

Weißwein ist frischer und passt zur modernen und gesundheitsbewussten Ernährung mit leichter und auch zunehmend vegetarischer Küche. Im Trend liegen regionale Produkte. Bedenkt man, dass zwei Drittel im deutschen Anbau weiße Reben sind, wird schon dadurch zwangsläufig mehr Weißer getrunken. Zudem ist in Weißwein tendenziell weniger Alkohol, und das belastet auch weniger.

 

Zeichnet sich auch ein Trend bei den Weinsorten ab?

Ja, der geht ganz klar zum Burgunder. Zwar ist Riesling immer noch die wichtigste Anbaurebe, aber wir verzeichnen kontinuierliche Zuwächse bei Weiß- und Grauburgunder sowie Chardonnay. Und ein kleiner heimlicher Anbautrend ist Sauvignon Blanc. Den gab es früher nur aus Ländern wie Neuseeland. Inzwischen ist der Anbau in Deutschland von 0 auf mehr als 1100 Hektar angestiegen. Die Flaschen sind sofort weg und werden bei den Winzern stark nachgefragt.

 

Zurück zum Burgunder. Warum ist er plötzlich so beliebt?

Das hängt mit den Rotweinwechslern zusammen, die weniger Säure vorziehen. Burgunder sind säuremilde im Vergleich etwa mit einem Riesling. Zudem sind sie schöne Essensbegleiter für Fisch, Pasta und Gerichte mit hellen Soßen. Es gibt auch im Barriquefass gereifte Grauburgunder, die hervorragend zu Wild passen. Heute muss ich für einen zarten Rehrücken nicht mehr Rotwein nehmen’.