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Kankerrisico bij 1 glas

Al 1 glas wijn per dag kan het risico op borstkanker verhogen. Dat hebben onderzoekers van de Harvard School of Public Health na een uitgebreide studie vastgesteld. Aan de basis van de studie lag een langdurig onderzoek, waarbij over een periode van 30 jaar ruim 47.000 vrouwen en 88.000 mannen in hun drinkgedrag werden gevolgd. De Duitse Ärtze Zeitung meldt:

‘Weltweit, so wird geschätzt, trägt der Konsum von Alkohol ursächlich zu 3,6 Prozent aller Krebserkrankungen bei (1,7 Prozent bei Frauen und 5,2 Prozent bei Männern). Diese Schätzungen basieren jedoch hauptsächlich auf Daten von relativ starken Trinkern.

Forscher um Yin Cao von der Harvard School of Public Health in Boston haben den Fokus daher auf den Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und nur geringem oder mäßigem Alkoholkonsum gelegt. Letzteres entspricht maximal 15 g pro Tag bei Frauen und maximal 30 g täglich bei Männern. Eine 330-ml-Flasche Bier enthält 12,7 g Alkohol, ein Glas Wein 8,8 g.
Daten von 88.084 Frauen

Das Team um Cao stützt sich auf Datenmaterial aus der Nurses' Health Study (NHS) und der Health Professionals Follow-up Study (HPFS), zwei großen prospektiven Studien, die seit 1980 beziehungsweise 1986 in den USA laufen. Insgesamt wurden 88.084 Frauen und 47.881 Männer über 30 Jahre nachbeobachtet.

In dieser Zeit wurden 19.269 beziehungsweise 7571 Tumorerkrankungen diagnostiziert. Der durchschnittliche Alkoholkonsum lag bei Studienbeginn für die Frauen bei 1,8 g und für die Männer bei 5,6 g pro Tag (BMJ 2015; 351: h4238).

Wer von den Frauen kaum (0,1- 4,9 g/Tag) oder in Maßen (5-14,9 g/Tag) trank, hatte im Vergleich zu denjenigen, die komplett auf Alkohol verzichteten, nur ein marginal erhöhtes Risiko (Relatives Risiko, RR = 1,02 beziehungsweise 1,04), an Krebs zu erkranken.

Bei den Männern lagen die Relativen Risiken bei 1,03, 1,05 und 1,06 für tägliche Alkoholmengen von 0,1-4,9 g, 5-14,9 g oder 15-29,9 g. Für Studienteilnehmer, die in den letzten zehn Jahren vor Studienbeginn ihren Alkoholkonsum drastisch reduziert hatten, waren die Ergebnisse ähnlich.

Wer Alkohol trinkt, war, zumindest in der Vergangenheit, oft auch Raucher; dabei stellt das Rauchen einen viel stärkeren Risikofaktor für die Entwicklung einer Krebserkrankung dar als das Trinken. In früheren Studien, die sich speziell mit alkoholassoziierten Karzinomen beschäftigten (vor allem Tumore der Leber und im Verdauungstrakt, aber auch Brustkrebs bei Frauen) war dieser Zusammenhang oft nicht genügend beachtet worden.

Da der Anteil der Raucher in der Gesellschaft heute immer weiter abnimmt, legte das Team um Cao besonderen Wert auf die Unterscheidung zwischen rauchenden und nicht rauchenden Teilnehmern.

Raucherinnen

Hier ergab sich ein unerwarteter Zusammenhang im weiblichen Kollektiv: Nicht nur (Ex-)Raucherinnen, sondern auch Frauen, die nie im Leben geraucht hatten, mussten bereits bei mäßigem Alkoholkonsum mit einem signifikant erhöhten Risiko rechnen, an einem alkoholabhängigen Tumor zu erkranken (RR = 1,13). Die Hauptrolle spielte dabei der Brustkrebs (ohne diesen lagen Alkoholkonsumentinnen und -Verächterinnen gleich auf).

Im Gegensatz dazu erhöhte sich das Risiko für irgendeinen alkoholbezogenen Tumor unter den (mäßig trinkenden) Männern nur bei denjenigen, die irgendwann einmal geraucht hatten. Eingefleischte Nichtraucher, die höchstens mal zwei Bier am Tag tranken, mussten in dieser Hinsicht wenig befürchten. Erst ab 15 g Alkohol pro Tag stieg die Rate der dem Alkohol zugeschriebenen Krebserkrankungen signifikant, vor allem bei den Rauchern.
Assoziation nimmt mit Alter zu

Zellgift

Diese Assoziation wurde bei beiden Geschlechtern mit zunehmendem Alter deutlicher. Auch Trinkmengen von durchschnittlich über 30 g pro Tag ließen das Krebsrisiko generell deutlich steigen, betonen Cao und Kollegen. Letzteres deute darauf hin, dass es sich beim Alkohol um einen unabhängigen Einflussfaktor handeln müsse.

Als ursächliches Agens ist vor allem der Ethanolmetabolit Acetaldehyd im Gespräch, der als ein besonders starkes Zellgift wirkt. Ethanol kann den Autoren zufolge aber auch über andere Mechanismen wirken, zum Beispiel über die Hemmung der DNA-Methylierung. Vor allem Brustgewebe, so die Forscher, reagiere auf die schädlichen Wirkungen des Alkohols besonders sensibel’